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Small Sized Living: Mehr Lebensqualität auf weniger Fläche

Small Sized Living zeigt, wie intelligente Raumkonzepte mehr Lebensqualität auf gleicher Fläche schaffen.

Weniger Quadratmeter, aber mehr Wohnkomfort – geht das wirklich?

Bezahlbarer Wohnraum wird knapper, die Haushalte werden flexibler, und der Wunsch nach einem zusätzlichen Zimmer ist für viele Menschen schlicht nicht erfüllbar – entweder weil die passende Wohnung nicht verfügbar ist oder weil die Kosten schlicht zu hoch sind. Genau hier setzt ein innovatives Konzept an, das die Wohnungswirtschaft gerade intensiv beschäftigt: Small Sized Living. Das Prinzip ist überzeugend einfach: nicht mehr Fläche schaffen, sondern vorhandenen Raum intelligenter nutzen. Wie das funktioniert und was das für Mieterinnen und Mieter konkret bedeutet, zeigen wir Ihnen in diesem Beitrag – und was Effenzio daraus für Sie als Eigentümer oder Suchender im Großraum Pfalz und Rheinhessen ableitet.

Die Idee hinter Small Sized Living

Ausgangspunkt des Konzepts war die Frage, ob Tiny Living – also das Leben auf minimalster Fläche – ein Thema für die breite Wohnungswirtschaft sein könnte. Die Antwort fiel differenziert aus: Es geht nicht darum, in winzigen Räumen zu leben und auf Komfort zu verzichten. Es geht darum, auf derselben Fläche deutlich mehr nutzbaren Raum zu schaffen. Konkret entwickelte das Wohnungsunternehmen Vivawest gemeinsam mit der Beschlagsfirma Hettich im Rahmen des Netzwerks Universal Home sogenannte raumorganisierende Bauteile – bewegliche Raumstrukturen, die verschiedene Nutzungen ermöglichen, ohne die Bausubstanz einer Wohnung zu verändern.

Das ist ein entscheidender Unterschied zu herkömmlichen Multifunktionsmöbeln: Die Bewohnerinnen und Bewohner behalten ihre eigenen Möbel. Das eigene Bett bleibt das eigene Bett. Was sich verändert, ist die Raumorganisation drum herum – schnell, sicher, stressfrei und ohne einen einzigen Dübel, der nicht rückstandsfrei entfernt werden könnte.

Drei Systeme – ein gemeinsamer Gedanke

Aktuell wurden drei konkrete Lösungen entwickelt, die jeweils auf unterschiedliche Wohnsituationen zugeschnitten sind:

  • Roomspin Bed: Das Bett wird auf einer speziellen Konstruktion gedreht. Auf der Rückseite entsteht ein vollständig nutzbarer Arbeitsbereich. Wer arbeitet, schaut dabei nicht ständig auf sein Bett – ein wichtiger psychologischer Aspekt, den Vivawest bewusst mitgedacht hat.
  • Roomslider: Eine Wand oder ein Funktionsmodul wird verschoben. Ein Kinderzimmer kann so tagsüber als Lernarbeitsplatz dienen und abends wieder als Spiel- oder Wohnraum genutzt werden. Das Modul ist im Bestand nachrüstbar, ohne bautechnische Eingriffe vorzunehmen.
  • Roomslider Bridge: Ein Schreibtischmodul, zwischen dem das eigene Bett steht, wird angehoben oder abgesenkt und gleichzeitig zur Nutzung in den Raum hineingefahren. Besonders interessant für Mikroapartments: Derselbe Bereich dient nacheinander als Schlafplatz, Sofa und Arbeitsplatz.

Allen drei Systemen ist gemein: Der Einbau greift nicht in die Bausubstanz ein. Kein Stromkabel wird neu verlegt, keine Wand geöffnet. Geschulte Fachleute können die Systeme in wenigen Stunden installieren und bei Bedarf ebenso schnell wieder rückstandsfrei entfernen.

Was Mieterinnen und Mieter wirklich wollen

Eine Befragung von Mieterinnen und Mietern über das Kundenportal von Vivawest hat gezeigt: Der Bedarf ist real. Die drei meistgenannten Wünsche waren Platzersparnis, Bezahlbarkeit und Multifunktionalität – genau in dieser Reihenfolge. Beim Blick auf die gewünschten Nutzungsszenarien stand das Homeoffice auf Platz eins. Doch auch ganz pragmatische Alltagsprobleme wurden genannt: Stauraum für Bügelbrett, Staubsauger oder Wäschepflege. Wer keine Abstellkammer hat, weiß, wie nervig es ist, wenn diese Gegenstände ständig im Weg stehen. Sport, Gaming, Hobbys und die zeitweise Nutzung als Babybereich gehörten ebenfalls zu den häufig genannten Anwendungsfällen.

Ein erster Praxistest mit einer Vivawest-Kollegin in einer Anderthalbzimmerwohnung in Köln hat bestätigt, dass das Konzept im Alltag funktioniert. Sie richtete hinter dem Roomslider einen Nähplatz ein – mit integriertem Licht und Steckdose – und gestaltete ihn nach eigenem Geschmack. Das zeigt: Small Sized Living ist kein starres System, sondern ein Rahmen, den Menschen mit Leben füllen können.

Nachhaltigkeit als Grundprinzip

Ein weiterer wichtiger Aspekt des Konzepts ist die Nachhaltigkeit. Die Systeme werden von Beginn an so entwickelt, dass sie mehrfach genutzt werden können. Deshalb setzt Vivawest zunehmend auf Metallkonstruktionen: Nach einer Mindestlaufzeit können Mietende die Module zurückgeben. Die Bauteile werden dann aufgearbeitet und in der nächsten Wohnung weitergenutzt. Das Prinzip lautet: kein fünftes Regal kaufen und irgendwann entsorgen, sondern ein langlebiges, robustes Bauteil im Kreislauf halten.

Beim Geschäftsmodell denkt Vivawest über eine Vermietung der Module nach – für einen überschaubaren monatlichen Betrag, der deutlich unter dem Mehrpreis für eine Wohnung mit einem zusätzlichen Zimmer liegen soll. Im Ruhrgebiet, wo der Vivawest-Bestand liegt, beträgt dieser Mehrpreis für ein weiteres Zimmer oft rund 200 Euro monatlich. Die Modullösung muss also spürbar günstiger sein, damit das Konzept für Mieterinnen und Mieter attraktiv ist.

Was Small Sized Living für den Immobilienmarkt bedeutet

Das Konzept ist noch in der Erprobungsphase – der Übergang vom Prototyp zur vorindustriellen Serie steht bevor. Geplant ist unter anderem eine digitale Anwendung, mit der Mieterinnen und Mieter per Drag-and-drop prüfen können, welches Bauteil in welchen Grundriss passt. Vivawest sieht das Modell dabei ausdrücklich nicht als exklusive Lösung für das eigene Unternehmen. Wenn das Konzept trägt, kann die gesamte Branche davon profitieren – besonders in Städten mit angespanntem Wohnungsmarkt.

Für Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Kaufinteressierte im Großraum Pfalz und Rheinhessen ist diese Entwicklung aus einer anderen Perspektive relevant: Wohnungen, die Flexibilität bieten, werden künftig gefragter sein. Ob Bestandswohnung oder Neubau – Effenzio Immobilienentwicklung GmbH berät Sie dabei, welche Immobilien langfristig an Wert gewinnen und wie Sie Ihre Immobilie optimal positionieren. Kompetenz trifft Klarheit – das ist unser Versprechen an Sie.

Fazit: Die Zukunft des Wohnens ist flexibel

Small Sized Living zeigt eindrucksvoll, dass mehr Lebensqualität nicht zwingend mehr Fläche bedeutet. Intelligente Raumorganisation, bezahlbare Lösungen und nachhaltiges Denken können zusammen eine Antwort auf eine der drängendsten Fragen unserer Zeit geben: Wie wohnen wir besser, wenn mehr Raum schlicht nicht erschwinglich ist? Wählen Sie den Weg, der zu Ihnen passt – ob als Mieter, der seine Wohnung smarter nutzen möchte, oder als Eigentümer, der den Wert seiner Immobilie kennen und sichern will. Effenzio steht Ihnen dabei mit 100% Zuverlässigkeit zur Seite.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Small Sized Living genau?

Small Sized Living ist ein Wohnkonzept, das darauf abzielt, auf derselben Wohnfläche mehr nutzbaren Raum zu schaffen. Statt einer größeren Wohnung werden bewegliche, raumorganisierende Bauteile eingesetzt, die mehrere Funktionen in einem Bereich ermöglichen – etwa Schlafen, Arbeiten und Entspannen im selben Zimmer.

Muss die Wohnung für den Einbau der Systeme umgebaut werden?

Nein. Alle drei entwickelten Systeme (Roomspin Bed, Roomslider und Roomslider Bridge) greifen nicht in die Bausubstanz ein. Es werden keine Wände geöffnet, keine Kabel neu verlegt und keine Dübel gesetzt, die nicht rückstandsfrei entfernt werden könnten. Der Einbau durch geschulte Fachleute ist in wenigen Stunden erledigt.

Für wen ist das Konzept besonders geeignet?

Das Konzept richtet sich an Menschen, die eigentlich eine Wohnung mit einem Zimmer mehr benötigen, sich diese aber nicht leisten können oder wollen. Besonders relevant ist es für Personen im Homeoffice, für Wohnungen ohne Abstellraum sowie für Singles und kleine Haushalte in Mikroapartments.

Welche Rolle spielen Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft?

Nachhaltigkeit ist ein zentraler Bestandteil des Konzepts. Die Systeme werden so entwickelt, dass sie mehrfach genutzt werden können. Nach Ablauf der Nutzungszeit werden die Bauteile zurückgegeben, aufgearbeitet und in einer anderen Wohnung weiterverwendet. So bleibt das System im Kreislauf und erzeugt weniger Abfall als herkömmliche Möbelkäufe.

Was bedeutet Small Sized Living für mich als Immobilieneigentümer?

Immobilien, die flexible Nutzungskonzepte unterstützen oder bereits über entsprechende Raumstrukturen verfügen, werden auf dem Mietmarkt künftig gefragter sein. Als Eigentümer lohnt es sich, frühzeitig zu verstehen, wie sich solche Trends auf den Wert Ihrer Immobilie auswirken. Effenzio Immobilienentwicklung GmbH berät Sie dazu persönlich und maßgeschneidert.

Ihre Immobilie – Ihr nächster Schritt

Sie fragen sich, wie aktuelle Wohntrends wie Small Sized Living den Wert Ihrer Immobilie beeinflussen? Oder Sie möchten wissen, welche Immobilien im Großraum Pfalz und Rheinhessen heute und morgen gefragt sind? Zwei Wege – ein sicheres Ziel: Ob Sie Ihre Immobilie direkt verkaufen oder mit kompetenter Maklerunterstützung vermarkten möchten – Effenzio Immobilienentwicklung GmbH begleitet Sie schnell, sicher und stressfrei. Wählen Sie den Weg, der zu Ihnen passt, und nehmen Sie noch heute Kontakt mit uns auf.

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