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Büroflächen im Wandel: Was die CBRE-Studie 2026 für Immobilieneigentümer bedeutet

Büroflächen verändern sich grundlegend: Die CBRE-Studie 2026 zeigt, was Eigentümer jetzt wissen müssen.

Das Büro neu denken – ein Wandel mit konkreten Zahlen

Die Art, wie wir Büros nutzen, hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Was sich lange nur als Trend abgezeichnet hat, ist inzwischen messbar: Laut der Studie „2026 Global Workplace & Occupancy Insights“ von CBRE haben sich Büroflächen weltweit tiefgreifend gewandelt – und dieser Prozess ist noch längst nicht abgeschlossen. Für Immobilieneigentümer, Unternehmen und alle, die gewerbliche Flächen halten oder verwalten, stellen sich jetzt konkrete Fragen: Welche Flächen sind noch zukunftsfähig? Und was bedeutet das für den Wert einer Immobilie?

Als regionaler und überregionaler Partner im Großraum Pfalz und Rheinhessen beobachtet Effenzio Immobilienentwicklung GmbH diese Entwicklungen genau – denn sie wirken sich direkt auf Verkaufsentscheidungen, Bewertungen und Investitionsstrategien aus.

Amenity-Flächen auf dem Vormarsch – klassische Einzelarbeitsplätze auf dem Rückzug

Die CBRE-Studie basiert auf fünf Jahren Benchmarking-Daten und wertet Büroflächen von insgesamt 28 Millionen Quadratmetern mit einer durchschnittlichen Portfoliogröße von 465.000 Quadratmetern aus. Die Ergebnisse sind eindeutig: Sogenannte Amenity-Flächen – also Bereiche für soziale Begegnung und informellen Austausch – sind seit 2021 um 120 Prozent gestiegen. Gleichzeitig sank der Anteil klassischer Einzelarbeitsplätze von 56 Prozent auf 35 Prozent.

Das ist kein marginaler Rückgang, sondern ein struktureller Umbruch. Unternehmen gestalten ihre Büros zunehmend als Orte der Zusammenarbeit und Unternehmenskultur – nicht mehr primär als Ansammlung von Schreibtischen. Wer als Immobilieneigentümer heute noch auf Flächen mit veralteten Grundrissen setzt, sollte diese Entwicklung ernst nehmen.

Desk Sharing statt fester Platz: Arbeitsplatzkonzepte in Bewegung

Auch die Zuweisung von Arbeitsplätzen hat sich massiv verändert. Fest zugewiesene Plätze verloren laut CBRE seit 2021 deutlich an Bedeutung: Ihr Anteil sank von 83 Prozent auf 55 Prozent. Hybride Modelle und Desk Sharing hingegen stiegen im gleichen Zeitraum von zwölf Prozent auf 36 Prozent.

83 Prozent der Unternehmen planen ihre Arbeitsplatzquoten heute tätigkeitsbezogen, 78 Prozent stützen sich dabei auf Auslastungsdaten. Das zeigt: Die Steuerung von Büroflächen wird immer datengetriebener – und damit auch die Anforderungen an die Immobilie selbst immer spezifischer. Flächen, die diese Flexibilität nicht bieten, werden schwerer zu vermieten und zu vermarkten sein.

Künstliche Intelligenz verändert den Bürobedarf

Ein zentrales Thema der CBRE-Studie ist der Einfluss von Künstlicher Intelligenz (KI) auf die Büronutzung. 79 Prozent der befragten Unternehmen setzen bereits KI-Lösungen ein. Die Nutzung von KI-Agenten wird laut Studie innerhalb eines Jahres um 327 Prozent wachsen.

Das klingt zunächst nach weniger Bedarf an Büroflächen – doch das Gegenteil ist der Fall. Da KI Routineaufgaben übernimmt, gewinnen Kreativität, Urteilsvermögen und persönliche Zusammenarbeit an Bedeutung. Qualitäten also, die das Büro als physischen Ort gezielt fördern kann. Beschäftigte mit hoher KI-Nutzung arbeiten heute durchschnittlich 2,75 Stunden pro Woche mehr – ein Indikator dafür, dass produktive Arbeitsumgebungen weiter gefragt bleiben.

Unternehmen, die frühzeitig in kollaborative Flächen, Aufenthaltsqualität und intelligente Gebäudetechnologien investieren, werden laut CBRE am stärksten von dieser Entwicklung profitieren.

Technologie als Treiber: Daten entscheiden die Immobilienstrategie

Die technologische Reife in Unternehmen wächst kontinuierlich. 82 Prozent der befragten Organisationen weisen heute mindestens einen mittleren Reifegrad bei der Nutzung von Workplace-Technologien auf. Drei Prozent erreichen mittlerweile die höchste Stufe der Technologieintegration – im Vorjahr lag dieser Wert noch bei null Prozent.

94 Prozent der Unternehmen integrieren automatisierte Datenquellen in ihre Flächenmanagementsysteme. 86 Prozent dieser Daten stammen aus HR-Systemen. Und 91 Prozent verfügen über sogenannte Outbound-Datenfeeds, die eine datengetriebene Steuerung der Immobilienportfolios ermöglichen. Data Warehouses, Data Lakes und webbasierte Dashboards nutzen bereits 54 Prozent der Unternehmen – im Vorjahr waren es noch 42 Prozent.

Gleichzeitig zeigt die Studie noch Lücken: 48 Prozent der Unternehmen verzichten auf digitale Tools zur Erfassung und Steuerung von Büroanwesenheiten – und dieser Anteil wächst sogar (2024: 39 Prozent). 77 Prozent nutzen Reservierungssysteme für Arbeitsplätze und Besprechungsräume, wobei Microsoft Outlook mit 46 Prozent am häufigsten eingesetzt wird.

Was das für Immobilieneigentümer im Großraum Pfalz und Rheinhessen bedeutet

Die Ergebnisse der CBRE-Studie sind kein abstraktes Zukunftsszenario – sie beschreiben den Markt von heute. Gewerbliche Flächen, die nicht auf Flexibilität, Kollaboration und technologische Integration ausgerichtet sind, verlieren an Attraktivität. Das hat direkte Konsequenzen für Vermietbarkeit, Bewertung und Verkaufserlöse.

Wer eine Gewerbeimmobilie hält und über eine Neupositionierung oder einen Verkauf nachdenkt, sollte diese Marktdynamik in seine Entscheidung einbeziehen. Kompetenz trifft Klarheit: Bei Effenzio erhalten Sie eine ehrliche Einschätzung, was Ihre Immobilie heute wert ist – und welcher Weg für Sie der richtige ist. Wählen Sie den Weg, der zu Ihnen passt: ob direkter Verkauf an Effenzio oder professionelle Vermarktung über ein maßgeschneidertes Maklerkonzept.

Unser Netzwerk aus regionalen und überregionalen Kontakten, kombiniert mit persönlicher Beratung und strukturierter Marktkenntnis, macht den Unterschied – schnell, sicher, stressfrei.

Fazit: Jetzt handeln, bevor der Markt entscheidet

Der Wandel bei gewerblichen Büroflächen ist keine Zukunftsfrage mehr. Die Zahlen aus der CBRE-Studie zeigen: Unternehmen passen ihre Flächenstrategien bereits heute an – und die Anforderungen an moderne Büroflächen steigen. Für Eigentümer bedeutet das: Wer jetzt die Weichen richtig stellt, sichert den Wert seiner Immobilie. Wer wartet, verliert Spielraum.

Zwei Wege – ein sicheres Ziel: Ob Sie Ihre Gewerbeimmobilie direkt verkaufen oder mit Unterstützung eines Maklers optimal vermarkten möchten – Effenzio begleitet Sie mit 100% Zuverlässigkeit durch den gesamten Prozess. Sprechen Sie uns an und erfahren Sie, welche Option zu Ihrer Situation passt.

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Häufig gestellte Fragen

Was versteht man unter Amenity-Flächen im Bürokontext?

Amenity-Flächen sind Bereiche im Büro, die für soziale Begegnung und informellen Austausch unter Mitarbeitenden vorgesehen sind – also Lounges, Gemeinschaftsbereiche oder Kaffeezonen. Laut CBRE-Studie sind diese Flächen seit 2021 um 120 Prozent gestiegen.

Warum verlieren klassische Einzelarbeitsplätze an Bedeutung?

Hybride Arbeitsmodelle und Desk-Sharing-Konzepte haben dazu geführt, dass fest zugewiesene Arbeitsplätze weniger nachgefragt werden. Ihr Anteil sank laut CBRE von 83 Prozent auf 55 Prozent. Unternehmen setzen stattdessen auf flexible, tätigkeitsbezogene Raumkonzepte.

Welchen Einfluss hat KI auf den Bedarf an Büroflächen?

KI übernimmt zunehmend Routineaufgaben, wodurch Kreativität, persönliche Zusammenarbeit und Urteilsvermögen wichtiger werden. Das stärkt die Rolle des Büros als physischen Ort – und erhöht den Bedarf an hochwertigen, kollaborativen Flächen.

Was bedeuten diese Trends für den Wert meiner Gewerbeimmobilie?

Flächen, die nicht auf Flexibilität und moderne Nutzungskonzepte ausgerichtet sind, können an Vermietbarkeit und damit an Marktwert verlieren. Eine aktuelle Bewertung durch einen erfahrenen Partner wie Effenzio schafft Klarheit über den tatsächlichen Wert Ihrer Immobilie.

Wie unterstützt Effenzio bei gewerblichen Immobilien?

Effenzio bietet Eigentümern zwei Wege: den direkten Verkauf an Effenzio oder die professionelle Vermarktung über ein maßgeschneidertes Maklerkonzept – beides mit persönlicher Beratung, regionalem Know-how und einem starken Netzwerk im Großraum Pfalz und Rheinhessen.

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