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Baugenehmigung in 60 Stunden: Was Immobilienprofis von Jan Philipp Unger lernen können

Baugenehmigung in 60 Stunden – wie das gelingt, zeigt Jan Philipp Unger. Erfahren Sie, welche Vorbereitung entscheidend ist und was das für Ihren…

Wenn Vorbereitung schneller macht als jede Behörde

Eine Baugenehmigung in 60 Stunden – das klingt für viele in der Immobilienbranche nach einem Wunschtraum. Lange Wartezeiten, unvollständige Rückmeldungen, scheinbar endlose Abstimmungsschleifen: Der Weg zum genehmigten Bauvorhaben gilt als einer der zähesten Prozesse im gesamten Projektablauf. Doch ein Beispiel aus Hamburg zeigt, dass es auch anders geht. Jan Philipp Unger, Immobilienentwickler mit Spezialisierung auf Nachverdichtung und Aufstockung, hat für den Umbau eines Mehrfamilienhauses tatsächlich eine Baugenehmigung innerhalb von 60 Stunden erhalten. Was steckt dahinter – und was können Immobilieneigentümer und Verkäufer daraus mitnehmen?

Der Schlüssel liegt nicht in der Einreichung – sondern davor

Jan Philipp Unger macht in einem Interview bei Haufe deutlich: Das Ergebnis war kein Zufall. „Der Schlüssel liegt nicht in der Einreichung selbst, sondern in der Vorbereitung.“ Bevor sein Team auch nur einen Antrag stellt, tritt es mit dem zuständigen Bauamt in direkte Abstimmung. In Hamburg gibt es dafür die Möglichkeit einer sogenannten Antragskonferenz, bei der alle zuständigen Ämter gemeinsam an einem Tisch sitzen.

In diesem frühen Stadium wird skizziert, was geplant ist – und man erhält frühzeitig die ersten Hinweise: Welche Gutachten werden benötigt? Entspricht der vorgesehene Gutachter den Anforderungen der Behörde? Welches Genehmigungsverfahren ist das passende? Im geschilderten Fall entschied sich das Team für das vereinfachte Verfahren – schneller in der Bearbeitung, weil der Prüfaufwand der Behörde schlanker ist, dafür trägt der Bauherr mehr Eigenverantwortung.

Intern arbeitet das Team mit einer Excel-Tabelle und einem Ampelsystem. Erst wenn alle Unterlagen vollständig und widerspruchsfrei sind, wird eingereicht. Der Grundgedanke dahinter ist bestechend einfach: „Auch der beste Behördenmitarbeiter kann keinen positiven Bescheid ausstellen, wenn die Entscheidungsreife fehlt.“

Wer ist wirklich schuld an langen Genehmigungszeiten?

Das Narrativ, die Behörde sei alleinig verantwortlich für Verzögerungen, hält Jan Philipp Unger für zu kurz gedacht. Ein Sachbearbeiter, der eine unvollständige oder widersprüchliche Akte auf dem Tisch hat, kann gar nicht anders als nachzufragen oder abzulehnen – das ist sein Job. Wer mit schlecht aufbereiteten Unterlagen einreicht und dann über lange Bearbeitungszeiten klagt, sollte die Ursache laut Unger zuerst bei sich selbst suchen.

Das klingt direkt – ist aber lösungsorientiert gedacht. Denn wer die Kontrolle über die Qualität seiner Unterlagen übernimmt, übernimmt gleichzeitig Kontrolle über den Zeitplan. Natürlich gilt: Je größer und komplexer das Vorhaben, desto mehr Abstimmungsbedarf besteht im Vorfeld. Aber genau hier zeigt strukturierte Vorbereitung ihren größten Hebel. Kompetenz trifft Klarheit – und das zahlt sich in Tagen, nicht Monaten aus.

Nachverdichtung und Aufstockung: Was Einsteiger wissen müssen

Jan Philipp Unger und sein Unternehmen haben sich auf Nachverdichtung und Aufstockung spezialisiert – eine Disziplin, die nach außen hin wie eine einfache Erweiterung wirkt, es aber keineswegs ist. Der erste Schritt bei jeder Aufstockung ist ein Bodengutachten. Die zentrale Frage: Tragen die vorhandenen Fundamente überhaupt das zusätzliche Gewicht?

Parallel werden alte Statikunterlagen geprüft und ein Statiker einbezogen, bevor auch nur ein Euro in die Planung fließt. Bei Nachverdichtung durch Anbau kommen weitere Schnittstellenthemen hinzu, die man beim Neubau auf der grünen Wiese nicht kennt: Wie interagieren alte und neue Baustoffe miteinander? Wie lässt sich moderne Haustechnik in einen Bestandsbau aus den 1960er-Jahren integrieren?

Und dann stellt sich laut Unger die unbequeme, aber entscheidende Grundsatzfrage: Lohnt sich die Aufstockung wirklich – oder wäre Abriss und Neubau die wirtschaftlich sauberere Lösung? Wer diese Fragen nicht früh klärt, läuft in ein Projekt, das sich am Ende schlicht nicht rechnet.

Was das für Immobilieneigentümer im Großraum Pfalz und Rheinhessen bedeutet

Die Erkenntnisse aus Hamburg sind kein Einzelfall – sie lassen sich auf jeden Immobilienstandort übertragen. Auch im Großraum Pfalz und Rheinhessen gilt: Wer eine Immobilie mit Entwicklungspotenzial besitzt oder verkaufen möchte, profitiert enorm davon, frühzeitig strukturiert zu denken. Ob Aufstockung, Nachverdichtung oder klassischer Verkauf – die Qualität der Vorbereitung entscheidet über Geschwindigkeit und Ergebnis.

Genau hier setzt Effenzio Immobilienentwicklung GmbH an. Als regionaler und überregionaler Partner begleitet Effenzio Eigentümer schnell, sicher und stressfrei – egal ob sie ihre Immobilie direkt verkaufen oder über eine professionelle Vermarktung den optimalen Preis erzielen möchten. Wählen Sie den Weg, der zu Ihnen passt: Zwei Wege – ein sicheres Ziel.

Fazit: Struktur schlägt Zufall

Die Geschichte der 60-Stunden-Baugenehmigung ist kein Mythos und kein Glücksfall. Sie ist das Ergebnis konsequenter Vorbereitung, klarer Kommunikation mit Behörden und eines disziplinierten internen Qualitätsanspruchs. Wer Immobilienprojekte – ob Entwicklung, Umbau oder Verkauf – mit dieser Haltung angeht, schafft die Grundlage für 100% Zuverlässigkeit im Ergebnis.

Für Eigentümer im Großraum Pfalz und Rheinhessen bedeutet das: Der nächste Schritt muss kein langer sein. Mit dem richtigen Partner an der Seite wird aus einem vermeintlich aufwendigen Prozess ein klar strukturierter Weg – schnell, sicher, stressfrei.

Quellen

Häufig gestellte Fragen

Wie ist eine Baugenehmigung in 60 Stunden möglich?

Der entscheidende Faktor ist die Vorbereitung vor der Einreichung. Durch frühzeitige Abstimmung mit dem Bauamt, vollständige und widerspruchsfreie Unterlagen sowie die Wahl des richtigen Genehmigungsverfahrens lässt sich die Bearbeitungszeit erheblich verkürzen. Das zeigt das Beispiel von Jan Philipp Unger beim Umbau eines Mehrfamilienhauses in Hamburg.

Was ist eine Antragskonferenz beim Bauamt?

Eine Antragskonferenz ist eine frühzeitige Abstimmungsrunde, bei der alle zuständigen Ämter gemeinsam das geplante Vorhaben besprechen. So werden benötigte Gutachten, geeignete Verfahren und mögliche Auflagen bereits im Vorfeld geklärt – bevor der eigentliche Antrag gestellt wird.

Was sind die häufigsten Ursachen für lange Bearbeitungszeiten bei Baugenehmigungen?

Laut Jan Philipp Unger liegt ein Großteil der Verzögerungen an unvollständigen oder widersprüchlichen Unterlagen seitens der Antragsteller. Eine Behörde kann keinen positiven Bescheid erteilen, wenn die Entscheidungsreife fehlt. Strukturierte Vorbereitung ist daher der effektivste Hebel gegen lange Wartezeiten.

Was muss ich bei einer Aufstockung oder Nachverdichtung beachten?

Vor jedem Aufstockungsprojekt sollte ein Bodengutachten klären, ob die vorhandenen Fundamente die zusätzliche Last tragen. Zudem müssen alte Statikunterlagen geprüft und ein Statiker einbezogen werden. Bei Anbauten kommen Schnittstellenfragen zwischen alten und neuen Baustoffen sowie die Integration moderner Haustechnik hinzu. Grundsätzlich sollte auch geprüft werden, ob Abriss und Neubau wirtschaftlich sinnvoller wäre.

Wie kann Effenzio Immobilienentwicklung mich beim Verkauf oder der Entwicklung meiner Immobilie unterstützen?

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